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08 Feb 2012 - 11:56:26

Übertragung von Mammakarzinom

Übertragung von Mammakarzinom

Jedes Jahr gibt es eine Anzahl von Neuerkrankungen von Mammakarzinom. Die zahlt steigt jährlich weiter an, unter anderem tendentiel auch weiterhin. Weswegen es zu Brustkrebs kommt, welche Ursachen für eine Mammakarzinom Entstehung gibt, so gibt es hier keine eindeutige Wahrheit, sondern allein Vermutungen. So werden Ursachen vermutet wie z.B. falsche Ernährung, Bewegungsmangel, Lebensstil, Hormone, Umwelteinflüsse, psychische Schickschalsschläge sowie viel mehr. Auch die Übertragung seitens Mammakarzinom spielt eine Rolle, dennoch ist die Wissenschaft hier nach wie vor nicht enorm weit, auch wenn es doch die ersten Erkenntnisse gibt die hilfreiche Unterlagen bieten.


Brustkrebs ist vererbar


In etwa bei 5 bis 10 Prozent soll der Brustkrebs vererbar sein, bzw. kommen diese Frauen aus Familien, in der Krebs häufiger vorgekommen ist. Patientinnen wie auch Patienten die einige Familienmitglieder haben die Krebs bekommen haben, verfügen über ein erhöhtes Risiko eines der inzwischen bekannten Gene zu haben, die nicht selten mit Mammakarzinom oder Eierstockkrebs in Verbindung gebracht werden. Die Übertragung von Brustkrebs oder Eierstockkrebs heißt nun nicht, dass man auch Brustkrebs bekommt, die Vererbung von Brustkrebs deutet im Weiteren, dass das Krebsrisiko sehr erhöht ist. Wie bereits gesagt sind es bloß 5-10 % der Frauen, die Brustkrebs bekommen haben, die den Krebs durch Vererbung erhalten haben. Bei den meisten Frauen sind es sonstige Umstände, die zu Brustkrebs geführt haben, die man aber bis anhin nicht weiß.

Das Brustkrebs Gen

Es gibt zwei unterschiedliche mutierte Gene, Brustkrebsgene welche am besten erforscht sind. BRCA1 und BRCA2. Die Übersetzung: BR=breast, CA=cancer . Breast Cancer ist engl. und die Übersetzung bedeutet Brustkrebs. Welche Person eines der beiden Gene in seinem Körper trägt hat ein Risiko an Mammakarzinom zu erkranken von ca. 80 %. Das Risiko von Eistockkrebs ist geringer und liegt bei ca. 40-60 %. Das ist dennoch nur ein grober Richtwert und muss bei Kenntniserlangung des Genes ohne Zweifel mit den Spezialisten individuell abgeklärt werden.

In der Zwischenzeit wurde auch noch ein weiteres Gen aufgespürt, dass bisher den Namen RAD51C trägt. Dieses Gen kann sowohl Brustkrebs, als gleichfalls Eierstockkrebs hervorrufen. Wissenschaftler gehen davon aus das es noch eine größere Anzahl Gene geben muss, die für die Entstehung von Brustkrebs verantwortlich sind, oder eine Mitverantwortung haben können. Wie groß der Einfluss jedes bekannten Brustkrebs Gen bei der Vererbung seitens Brustkrebs ist, ist jetzt bedauerlicherweise immer noch unklar.


Sollte eine Frau dieses Gen haben, so ist es nicht ausgeschlossen das die Kinder dieses Brustkrebsgen vererbt bekommen können. Das gilt gewiss selbst gleichermaßen für die Männer, die solche Gene erben und vererben können.

Oft verfügen Frauen die in jüngeren Jahren Brustkrebs bekommen, dies Gen vererbt bekommen. Meistens kriegen Frauen, die das Gen nicht aufweisen und dadurch sporadisch Brustkrebs bekommen, in einem höheren Alter Brustkrebs (ca. 50 Jahre aufwärts).


Besondere Eigenschaften für Familiären Brustkrebs

Die Besonderheiten eines familiären Brustkrebs sind relativ simpel. Man überprüft welche Person in der eigenen Familie und näheren Blutsverwandschaft Brustkrebs bekommen hatte. Hierbei spielt die Art des Krebs, das Alter ebenso wie der Verwandschaftsgrad eine gewisse Aufgabe. Sollten Sie verschiedene Fälle in Ihrer Verwandtschaft haben, so ist es vorteilhaft eine Besprechung mit Spezialisten für Familiären Brustkrebs aufzusuchen. Auf dieser Seite finden Sie eine Liste von Brustkrebszentren für familiären Brustkrebs oder Eierstockkrebs: http://www.krebshilfe.de/brustkrebszentren.html
Hierbei einige mögliche Anordnung bei dieser eine Besprechung in einer solcher familiären Brustkrebszentren zu befürworten wäre:
-    3 Frauen der Verwandschaft hatten gleichwohl Brustkrebs
-    2 Frauen sind an Brustkrebs erkrankt sowie eine davon unterhalb dem 51. Lebensjahr.
-    1 Frau ist an Mammakarzinom und 1 Frau ist an Eierstockkrebs erkrankt
-    2 Frauen sind an Eierstockkrebs erkrankt
-    1 Frau ist an Brustkrebs und Eierstockkrebs erkrankt
-    1 Frau ist unterhalb dem 35 Altersjahr an Brustkrebs erkrankt
-    1 Frau ist unter dem 50. Lebensjahr an beidseitigem Mammakarzinom erkrankt
-    1 Mann und 1 Frau sind an Mammakarzinom erkrankt



Auswirkungen nach dem Befund

Sollten Sie zu der Gruppe des familiären Brustkrebs gehören ist es, wie bereits erwähnt rational eine Beratung in einer dieser Spezialkliniken zu vereinbaren. Dort wird im Wortwechsel nochmal separat besprochen ob es für Sie vernünftig ist einen Gen Test fertigen zu lassen. Etliche Frauen möchten das Resultat keineswegs wissen, da die Gefahr immens ist, in eine Depression zu verfallen. Die Frauen haben Furcht das Endergebnis nicht zu ertragen, denn durch ein positives Resultat ist die Möglichkeit erheblich von Neuem an Brustkrebs zu erkranken.



Sollten Sie sich entschieden haben den Test fertigen zu lassen wird Ihnen die Klinik in der Regel auch Psychische Rückhalt anbieten, damit, im Falle eines positiven Resultat, Sie den Schock besser und schneller schlucken können. Es kommt mehrfach vor, dass Frauen das Endergebnis härter trifft wie die wesentliche Brustkrebs Diagnose, denn durch das Endergebnis ist nun bestätigt, dass die Möglichkeit erheblich ist, das Gen an Kinder vererbt zu haben, oder/und die Gewissheit und die Sorge zu haben das der Brustkrebs zum wiederholten Mal auftreten kann.



Wenn man das Resultat weiß und das Endergebnis verkraftet, mag es jedoch genauso von Vorteil sein, denn man kann in diesem Fall gezielter ebenso wie regelmäßiger Vorsorgeuntersuchungen verrichten, um mögliche Veränderungen eiligst zu sehen, damit im Falle eines erneuten erscheinen des Brustkrebs, dieser schneller erkannt wird. Man kann Untersuchungen wie z.B. Selbstabtastung, Ultraschall, Blutuntersuchung, Mammographie, und CT in regelmäßigeren Abständen machen. Auch wäre es eine Möglichkeit die Brust/Brüste und/oder die Eierstöcke gesamt entfernen zu lassen. Dies sollte aber im Falle des Nachweises einzeln mit ihrem beratendem Spezialisten betrachtet werden. Ein weiterer Nutzen bei jener Gewissheit des Genes ist es, dass Sie früh (ab einem Lebensalter in dem es Sinn macht) mit der Krebsvorsorge und Vorsorgeuntersuchung Ihrer Kinder beginnen können. Es ist in diesem Fall auch sinnvoll auf weitere mögliche Risiken zu achten wie z.B. Ernährung, Bewegungsmangel, rauchen,..... Dadurch können Sie weitere mögliche Risiken gezielter entgegenwirken.



Natürlich ist das für die komplette Familie nicht einfach und speziell aus diesem Grund ist es immens empfehlenswert professionelle psychische Unterstützung für die komplette Verwandtschaft (vor allem wenn Kinder betroffen sind) zu haben, um richtiger mit der neuen Situation zurecht zu kommen.

Die Blutuntersuchung auf das Gen mag einige Monate fortdauern, d.h. Sie müssen bei dem Test sehr viel Geduld mitbringen. In eiligen Fällen mag das Testergebnis bereits nach ca. 6-8 Wochen vorliegen, welches jedoch in den meisten Fällen keinesfalls nötig ist. Wichtig zu verstehen ist auch nach wie vor, dass man sich dem Test freiwillig unterzieht. D.h. wenn das Testergebnis vorliegt, haben Sie immer noch das Anrecht hierfür das Ergebnis nicht zu erfahren. In der Spanne in der dieser Test läuft vermögen Sie sich bewusst machen, was das Resultat für Sie heißen kann.




Negatives Resultat des Gentests

Es kommt auch in vielen Fällen vor, dass durch den Gentest kein Krebsgen entdeckt werden konnte. Das ist verständlicherweise für die meisten Frauen ein Veranlassung der Freude, auch wenn eine Familienaufstellung zeigt, das in der Verwandtschaft Brustkrebs eine Krankheit ist, die des Öfteren vorkommt. Leider müssen wir hier beachten, dass, wie bereits angesprochen, die Forscher davon überzeugt sind, dass es nach wie vor andere Gene geben muss, die für die Entstehung von Brustkrebs verantwortlich sind. Es ist nach einem Negativen Test in keinster Weise ausgeschlossen das die getestete Person ein Krebsgen in sich hat, das lediglich noch nicht bekannt ist. Also heißt es in diesem Fall gleichwohl äußerste Achtsamkeit. Es wäre zu empfehlen andere mögliche Krebsrisiken zu senken, wie z.B. schlechte Ernährung, rauchen, Bewegungsmangel,....
Sollte jedoch z.B. die Mutti an Brustkrebs erkrankt sein und es wurde ihr ein bekanntes Brustkrebsgen nachgewiesen und der eigene Gentest ist negativ ausgefallen, so ist die Möglichkeit besser, dass Sie kein Brustkrebsgen in sich haben.

Im Allgemeinen sollte jedoch auf die eigene Lebensweise geachtet werden, es sollte mehr die Gesundheit gefördert werden. Der Körper wird sich natürlich darüber freuen.


Quellen:
http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Brustkrebs/Ursachen/Familiaerer-Brustkrebs-Risiko-10312.html
http://www.apotheken-umschau.de/Brustkrebs/Brustkrebs-Mammakarzinom-Ursachen-und-Risikofaktoren-12796_4.html


Weitere Informationen finden Sie hier und hier.


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